Spezialgebiet


Endometriose

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Ansammlung von Schleimhautzellen der Gebärmutter an einer Stelle außerhalb dieses Organs. Meist findet man diese Zellen im Bauchfell des kleinen Beckens, an den Eierstöcken, aber auch an der Darmwand oder der Harnblase. Bei der Endometriose handelt es sich um die häufigste hormonabhängige gynäkologische Erkrankung, wobei geschätzt wird, dass ca. 10% der Frauen davon betroffen sind. Das typische Leitsymptom ist der zyklusabhängig auftretende Unterbauchschmerz sowie der unerfüllte Kinderwunsch, wobei je nach Lokalisation der Zellen auch andere Beschwerden auftreten können. Aufgrund der Symptomenvielfalt ist eine Diagnose oftmals schwierig, durchschnittlich vergehen sechs bis sieben Jahre bis die Erkrankung Endometriose festgestellt wird.

Während meiner Tätigkeit an der Gynäkologischen Abteilung des LKH Villach (Internationales Endometriose Zentrum der Stufe III) unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. J. Keckstein war ich im Endometriose-Team als Gynäkologin tätig und konnte mir dadurch besondere Kenntnisse in diesem Bereich aneignen. Neben der ausführlichen Anamnese ist die Ultraschalldiagnostik unabdinglich - beides Maßnahmen, die in meiner Praxis durchgeführt werden.